Jagd auf Rotwild in den Eichenwäldern Ostkroatiens
Im Osten Kroatiens befindet sich der größte Eichen-Auwaldkomplex Europas mit einem Jagdrevier von 30.000 Hektar. An dieser einzigartigen Destination erleben Jäger den Kern und den ursprünglichen Sinn der Jagd.
Im Osten Kroatiens, in den Ebenen des Einzugsgebiets der Flüsse Save, Bosut und Spačva, befindet sich das größte Flachland-Komplex von Eichenwäldern in Europa mit einer Gesamtfläche von 47.000 ha, das ein Jagdgebiet von 30.000 ha umfasst. Das Jagdrevier besteht aus Forstparzellen von etwa 800 x 800 m, die durch Schneisen oder Forstwege voneinander getrennt sind. Innerhalb der Forstparzellen befinden sich sumpfige, waldfreie Gebiete, von denen einige durch Mähen, Hochsitze und Futterstellen für das Wild gepflegt werden. Der Rotwildbestand wird auf 600 Stück geschätzt, mit einem jährlichen Abschuss von etwa 140 Stück Rotwild.
In diesem Jagdrevier wird die Jagd auf Trophäenhirsch während der Brunft im Zeitraum vom 01. bis 15. September durchgeführt, wobei der Jagdausübungsberechtigte in dieser Zeit keine Zuchtabschüsse vornimmt. Das wirtschaftliche Alter der Trophäenhirsche beträgt 8 bis 10 Jahre, und die Trophäenwerte der Geweihe liegen bei 170 bis 200 CIC-Punkten mit einem Gewicht von 6 bis 9 kg. Die Trophäen dieses Jagdreviers sind aufgrund der stark dunkelbraunen Farbe des Geweihs und der gut entwickelten Krone besonders geschätzt.

Der Jagderfolg, während der 4 Jagdtage beträgt 85-90 %. Obwohl die Wilddichte zufriedenstellend ist, ist die Jagd nicht einfach. Da es keine hochwertigen Weideflächen gibt, die als dauerhafte Brunftplätze dienen würden, bewegen sich die Tiere während der Brunft in einem größeren Bereich des Jagdreviers auf der Suche nach Eicheln und Weide. Die Hirsche folgen den Tieren und wechseln die Brunftplätze von einer Forstparzelle zur anderen, was eine spezifische und sehr aktive Jagdmethode bestimmt. Beim Anpirschen an einen röhrenden Hirsch kann der Jäger sich in den meisten Fällen nur durch den Wald oder durch das Queren seiner Wechselrichtung nähern.
Die Abschussgelegenheit hängt davon ab, wie achtsam sich der Weidmann dem Wild nachstellt, wie schnell er es bemerkt und das abschusspassende Stück anspricht. Für Jagderfolg braucht der Jäger noch beneidenswerte Schiessfertigkeit und Weidmannsglück.
Der Jäger erhöht seine Chancen, wenn er die Hilfe eines Führers in Anspruch nimmt und sich der Jagdmethode anpasst, die seit Jahrhunderten von den Jägern dieser Gegend verwendet wird, bei der das unbemerkt bleibende Tier, die Windrichtung und das Geräusch eines zerbrochenen Zweiges oft über den Ausgang der Jagd entscheiden.
Es ist nicht ungewöhnlich, dass der Jäger bei einem Jagdausgang etwa 10 km zu Fuß zurücklegt, was unabhängig von den ausgebauten Forstwegen, Schneisen und der Ebene eine gewisse körperliche Fitness erfordert. Aus diesem Grund belegt die Jagd im Eichenwald in der Rangliste der Intensität des Jagderlebnisses bei Jägern, die sie erlebt haben, einen sehr hohen Platz. Wenn es dem Führer und dem Gast gelingt, sich gemeinsam der Jagd hinzugeben und die „Chemie“ zu finden, wird der Gast diese Jagd nicht nach dem Abschuss, sondern vielmehr danach in Erinnerung behalten, dass er es geschafft hat, sich der Essenz und dem urtümlichen Sinn der Jagd zu nähern.
Unterkunft:
Der Jagdausübungsberechtigte stellt zwei Jagdhäuser zur Verfügung, die Einzelzimmerunterkünfte und Vollpension anbieten.

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