Jagd auf Muffelwild in Kroatien

Die Jagd auf Muffelwild in den Revieren an der Adriaküste ist mit der Jagd im kontinentalen Mitteleuropa nicht vergleichbar. Das Ausmachen und Anpirschen im anspruchsvollen Karstgelände sowie die weiten Schussentfernungen stellen eine echte jagdliche Herausforderung dar.

Auf Grundlage unserer eigenen Erfahrungen sowie jener unserer Gäste können wir mit voller Verantwortung behaupten, dass das Jagderlebnis auf Muffelwild im vegetationsarmen adriatischen Küstengebiet Kroatiens in keiner Weise mit der Muffeljagd in den waldreichen Revieren Mitteleuropas vergleichbar ist. Der Unterschied ist so groß, dass selbst erfahrene Jäger bestätigen, es handle sich beinahe um eine andere Wildart.

In den mediterranen Revieren mit niedriger und lichter Vegetation kommt die hervorragende Sehfähigkeit des Muffelwildes voll zur Geltung und beeinflusst die Jagdmethode entscheidend. Trotz täglicher Begegnungen mit dem Wild hängt der Jagderfolg sowohl von der Ausrüstung als auch von der körperlichen Kondition des Jägers ab. Der Jäger muss sich dem Wild in steilem, felsigem und mit dichtem Gestrüpp bewachsenem Gelände annähern und einen präzisen Schuss auf eine Distanz von 150–250 m anbringen. Eine erfolgreiche Jagd hängt neben den Fähigkeiten des Jägers auch wesentlich von der Erfahrung des Jagdführers und seinem Wissen über Wechsel, Bewegungsrichtungen und Verhaltensweisen des Wildes ab.

Unsere Agentur verfügt über Verträge mit vier Muffelrevieren entlang der Adriaküste – von Istrien bis zur Halbinsel Pelješac. Jedes Revier weist eigene Besonderheiten auf, sodass wir die Jagd individuell nach den Wünschen und Möglichkeiten unserer Gäste organisieren können. In einigen Revieren ist die Jagd ein wahres Bergabenteuer, in anderen eher ein angenehmer Spaziergang. Da sich alle Reviere entlang der Adriaküste befinden, besteht eine große Auswahl an Unterkunftsmöglichkeiten (unterschiedliche Kategorien und Preisklassen). Somit lässt sich die Jagdreise ideal mit einem Urlaub an den attraktivsten Destinationen der Adria verbinden. Die Wildbestände ermöglichen nahezu täglich Abschüsse, die Erfolgsquote liegt bei etwa 90 %.

Hinsichtlich der Trophäenstärke ist die Auswahl in den mediterranen Revieren etwas geringer als in den kontinentalen, jedoch werden regelmäßig reife Widder mit Medaillenqualität erlegt. Wir laden Sie ein, sich ein unvergessliches Jagderlebnis in den Revieren des Mittelmeeres zu gönnen – dort, wo erlegtem Wild die letzte Ehre nicht mit einem Eichenzweig, sondern mit einem Olivenzweig erwiesen wird, wo frischer Fisch auf den Tisch kommt und der Wein besonders mundet.

Vor rund 300 Jahren begann von den Ursprungsgebieten (Sardinien, Korsika) die Ausbreitung des Muffelwildes nach Mitteleuropa. Heute wird der Bestand auf rund 90.000 Stück geschätzt, deren Bejagung in nahezu allen EU-Mitgliedsstaaten durch Jagdgesetze reguliert ist. In einigen Ländern des kontinentalen Europas gilt diese Art als allochthon, was insbesondere dort nachvollziehbar ist, wo die Genetik dieser ursprünglich mediterranen Wildart immer noch negativ auf ungeeignete Lebensräume reagiert. Betrachtet man hingegen die Situation der Wildpopulation im Gebiet des kroatischen Adriaraumes, kann man mit Recht sagen, dass das Muffelwild durch die Wiederansiedlung in Kroatien in seine Heimat zurückgekehrt ist.

Unterkunft:

die Möglichkeiten der Unterbringung und des Aufenthaltes sind nahezu unbegrenzt. Gäste können zwischen Luxushotels und privater Unterkunft ohne Verpflegungsservice wählen.

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